500 km auf der Buchenau
So viele aktive Sportlerinnen und Sportler sieht die Buchenau nur selten. Mit über 230 Meldungen war für den 2. Bahnlaufabend der 3. Kasseler Bahnlaufserie am 16. Juni ein Anmelderekord erreicht. 500 km absolvierten die Finisher insgesamt.
Unter dem Motto „Bahnlauf für alle“ gab es wieder ein breites Leistungsspektrum zu sehen. Ging es für die einen darum, sich mal auf der Bahn auszuprobieren oder eine neue persönliche Bestzeit zu laufen, waren für andere Qualifikationsnormen für die anstehenden Deutschen Meisterschaften das Ziel. Und das erreichten im Jugend- und Mastersbereich elf Läuferinnen und Läufer. Top-Leistungen! Einige andere haben das bei uns versucht – und knapp verfehlt: Auch das gehört zum Sport.
Die Bedingungen waren gut. Das von den Wetterdiensten angedrohte Gewitter blieb aus, eher war es schon recht warm, teils etwas schwül. Neben den Läufen über 800 und 1000 m im Kinder- und Jugendbereich wurden noch die 1500 m und die 5000 m sowie ein Jugendqualifikationslauf über die 3000 m angeboten. Und gerade für die lange Strecke über 5000 m auf der Bahn gab es besonders viele Meldungen und entsprechend 5 Läufe, denn die Langstrecken werden wegen des damit verbundenen organisatorischen Aufwands nur selten angeboten.
Vom Catering über die Zeitmessung und dem Rundenzählen, von der Bahnrichterei über die Startaufstellung bis zum Zieleinlauf schreiben und zur Wasserstandbetreuung: an vielen Stellen waren beide Vereine – das Laufteam Kassel und die Laufsportgemeinschaft Kassel – beteiligt, eine fruchtbare Zusammenarbeit, die Spaß macht und eine solche Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht. Der HLV war mit hilfreich aufmunternder Verbandsaufsicht (Frieder Bangert) und unserem Starter (Michael Hübenthal) mit an Bord, die Stadt überließ uns die unabdingbare Zeitmessanlage. Und das Wettkampfbüro sowie die Küche stellte uns freundlich, sportlich, hilfsbereit die TG Wehlheiden zur Verfügung. Zahlreiche positive Rückmeldungen der Läuferinnen und Läufer ermuntern uns, schon in die ersten Planungen für 2027 einzusteigen …
Bericht: Frank Hermenau
Bilder: Vincent Sökefeld














